Das Jahr nimmt seinen Lauf.

Ja, da sind wir doch im 2ten Monat des Jahres… mir kommts vor als wäre Silvester erst gestern gewesen. Komisch. Naja, was solls… Das Jahr an sich war ja, um mal ehrlich zu sein, bisher nicht besonders spannend. Einerseits geht einem nach wie vor noch das kalte Wetter inkl. dem Schnee auf dem Keks und andererseits will sich doch glatt leichte Monotonie auftischen. Woran mags denn wohl liegen? Ich vermute mal, neben der tristen und trüben Stimmung die uns das Wetter zurzeit liefert ist es auch die Tatsache das einem auch mal die Schule nervt. Das Jahr hat bei mir mit Flash angefangen und ziert sich aktuell mit “3D mit Cinema4D”. Mit letzterem hab ich mich das eben ausklingende Wochenende sehr intensiv beschäftigt und habe vor gerade 2h gemerkt, das die 3te Dimension doch ganz schön anstrengend sein kann.

Wenn ich an dieser Stelle mal das Jahr so grob überblicke wirds recht stressig. Am 1.August beginnt nun mein halbjähriges Praktikum, meine Mitschüler sind schon eifrig am Suchen einer Stelle und ich hoffe das jeder bald seinen Platz finden wird und laut ZFA-Medien ist am 7.Dezember – schönen Dank, nach Nikolaus! – die allseits beliebte Abschlussprüfung. All das was vor 2-3 Monaten so weit weg war, scheint einem aktuell beinahe zu überrumpeln. Alleine die Tatsache das man im Praktikum die lieb gewonnenen Mitschüler erstmal nicht mehr sieht, bzw. nicht mehr so oft, lässt einem nicht grade aufmunternde Stimmung aufkommen lassen.

Wie gehts mir? Ach, ehrlich… mir geht das “triste” derzeit tierisch auf die Lamellen, ja um nochmal das Wetter zu erwähnen. Mein klarer Wunsch: Ich will Frühling! Dann sitz ich seit gut 3 Monaten in dem einen und demselben Raum, also Schulraum meine ich. Auch wenn die Themen alle 2 Wochen wechseln, Monotonie ist da vorprogrammiert. Wenn mir da gewisse “wichtige” Menschen in meinem Leben ne so manchen Tag versüssen würden. Ohje… Ich glaube sogar, vor einem Jahr mal einen Beitrag geschrieben zu haben, wo ich Tipps gegeben habe gegen diesen Winter Blues oder auch leichte “Winterdepression” genannt. *rauskram* Da ist er!

Ansonsten allen noch eine schöne Woche, macht das beste daraus!

Gedanken übern und aus dem Winter

Ja, wer hätte das gedacht, das uns der Winter schneller einholt als uns lieb ist. Jetzt kämpfen wir doch tatsächlich schon ganze 4 Wochen mit den Behinderungen die ein Winter halt so mit sich bringt. Was ich anfangs noch lustig fand, wurde von Woche zu Woche immer nerviger. Jeder leidige Autofahrer wird mir mitfühlen können, wenn ich meine das die Aktion “einen Parkplatz suchen” bzw. darauf parken und späteres verlassen, schon mal zum gewagten Unterfangen, wenn nicht sogar in eine Katastrophe ala “Ich stecke fest!!!!” ausartete. Aber soweit muss man erstmal kommen! Denn…

Die erste Hürde des Tages  ist die Ausfahrt aus der Garage und einer nachfolgenden Überquerung einer Schneepiste von ca. 100m, die nicht selten total zugeschneit ist. Da heißt es also bei Zeiten das Bett verlassen und Früh´s mit dem Gedanken leben, das man erstmal 30min (wenn ne sogar länger) Schnee beiseite schieben darf und das nur um 8 Stunden Schule (Thema derzeit: Datenbanken und SQL mit hohem Fokus auf MS Access) nicht zu verpassen. Danke Gott, ich werd´s mir merken! Wer jetzt gehässig über den Winterdienst meckert, dem sag ich nur – und das ist meine persönliche Erfahrung – langsam fahren und nerven behalten! Es gibt nix schlimmeres als das jemand totale Panik schiebt, von arschglatten Straßen und von einem Chaos der allerbesten Sorte redet. Hallo??? Es ist Winter! Da geh ich dann schon von aus das auf den Straßen nicht gerade Friede-Freude-Eierkuchen herrscht. Die ganze Misere hatte schönerweise aber den Vorteil das wir dorwegen und desöfteren schon 14uhr der Schule den Rücken kehren durften bzw. die Zeit für sinnvollere Sachen nutzten konnten.

Kommen wir von der weißen Schneepracht, die uns sämtliche Nerven kostet, mal zu den eher angenehmen Dingen im Leben. Heute vor einer Woche war ich bei meinem ersten und auch letzten Konzert des Jahres. In der Chemnitz Arena rockte “Unheilig”  mit seiner “Große Freiheit II – Tour” die Bühne. Nachdem wir Anfangs zu Dritt auf der Hinfahrt zum Ort des Geschehens im meinem schicken Fiat erst im Stau standen, und wir  uns durch leichte Dreistigkeit einen knappen Zeitvorteil von ca. 15min verschafften, standen wir nun endlich vor der Halle, ja jetzt nochmal, Parkplatz finden, und das bei den widrigen Straßenbedingungen. Ok, nach ca. 10min Sucherei hatten wir dann ne süsse Stelle gefunden. Nach anfänglicher Besorgnis das wir einer riesen Schlange vor der Halle gegenüberstehen, waren wir doch dann unglaublicherweise fix drin. Von denn Vorbands haben wir dann auch nur kurz “Apoptygma Bezerk” mitbekommen und dann nach ca. 20min Umbauphase ging´s los. Der Graf betrat die Bühne und heizte den Massen mit dem Intro “Das Meer” vom Album “Große Freiheit” ein. War insgesamt ein recht schönes Konzert, auch wenn mich manche Lieder der Band an schlimme Zeiten erinnerten. Das vorletzte aller Lieder behalte ich dann aber in kuscheliger Erinnerung.

Zuguterletzt, wie gehts mir eigentlich? Weiß ne, hab seit ca. einer Woche son leichtes Angstgefühl und weiß teilweise nicht woher es kommt. Zudem war ich die Tage leicht niedergeschlagen, aber kein Wunder wenn man in der Schule ein scheißtrockenes Thema hat und einem das Wetter zudem noch die Laune versaut. Ach noch was, ich wills so dezent wie möglich sagen:

Was meine ist, ist meine! Ich hoffe ein Mensch auf dieser Welt fühlt sich angesprochen.

Zum Abschluss, ich sag nur ca. 2m und direkt vor meinem Fenster:

Sehnsucht nach Frühling.

Na heute schon Frontscheibe freigekratzt? Nöö? Schätz dich glücklich! Aber jeder der nur im entferntesten denn eifrigen Plan hegte heute oder allgemein die letzten 2 Monate das Haus zu verlassen und im Besitz eines vierrädrigen Gefährts ist, wird von dieser Prozedur ein Lied singen können. Ach, der Winter ist aber auch ein Übel, nech wahr? Kleine Kinder können es im Jahr kaum erwarten das die weiße Pracht vom Himmel kommt, und wir älteren Geschöpfe verdammen diese Jahreszeit wo wir nur können. Sind wir doch mal ehrlich, die Farbe weiß können wir doch mittlerweile alle  kaum noch ersehen, oder?

Neben diesen eben erwähnten Unannehmlichkeiten gibt es auch noch weitere Faktoren die der Spezies “Mensch” im Winter deftig auf das Gemüt schlagen. Die kürzeren Tage, weniger Sonneneinstrahlung, das trübe Wetter draußen und die Kälte obendrauf können einem Menschen schon mal einiges an Kraft kosten. Am schlimmsten erwischt es die Sorte die auch noch an dem sogenannten “Winter Blues” oder “Winterdepression” leiden. Die Auswirkungen einer solch depressiven Episode verlangt dann einiges  an Selbstdisziplin ab und idealerweise bewusst angewendete Strategien, damit diese Jahreszeit etwas erträglicher über die menschliche Psyche hinweg fegt.

Jetzt im Februar, wo es dann überall in den Läden nach WSV schreit, gewinnt so langsam der Gedanke an Kraft das man sich den Frühling herbei wünscht. Allen sei gesagt, haltet durch, der meteorologische Frühling ist bereits in ca. 2 Wochen und in nochmal 2 Wochen darauf haben wir auch schon den kalendarischen Frühling erreicht. Na, sind denn das keine guten Nachrichten? Wir werden dann erleben wie die Natur wieder zum Leben erwacht, das Grün so langsam die Flächen der Wiesen säumt und die Temperaturen wieder in Bereiche klettern wo es wieder Freude macht sich im freien aufzuhalten. Auch wenn wir dann irgendwann wieder jammern wie brütend Heiß es da draußen ist, der Wunsch derzeit überwiegt und das ist auch gut so.

Der Mensch ist übrigens das einzigste Geschöpf auf Erden was diese Jahreszeit mit voller Kraft durchlebt. Die Natur zieht sich zurück, die Tiere halten teilweise Winterschlaf und allgemein fährt alles einen Gang runter. Letzteres wiederrum macht auch wir, denn der Körper macht jedesmal vom Herbst zum Winter und andersrum eine Phase der inneren Umstellung durch, indem er sich auf die kälteren Temperaturen einstellt und Reserven physischer wie psychischer Natur ansammelt. Wie kräfte raubend ein solcher Winter sein kann merken wir dann, wenn die alljährliche Frühjahrsmüdigkeit eintritt. Der Körper braucht dann Ruhe und sammelt erneut Kraft, die er im Winter leider hat verloren.

Wie ihr seht, hat die Natur des Menschen eine Menge zutun, aber seid euch sicher Sie macht das richtige. Am besten hört auf euren Körper, er sagt euch dann schon was gerade sinnvoll ist. Soviel zum Thema…

-neo