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Jan 10

Projekt: Linux.

Da will man dem hauseigenen Server eine zustätzliche 250GB Festplatte spendieren und schon geht eine Katastrophe seinesgleichen los. Ab dem Tag an folgte bei mir ein Kampf mit den Partitionsformaten, nicht funktionierenden Festplatten, Dateisystemen und dem auf dem Server installierten SUSE Linux. Ok, soll jetz ein Linux Spezi lachen… aber warum macht sich eigentlich Linux und dem User der davor sitzt, alles so schwer? Das Drama begann damit das Linux die Festplatten-Boot-Partition nicht mehr fand geschweige denn erkannte und somit unser heißgeliebter Heim-Server vorerst ausser gefecht gesetzt wurde. Der lief übrigens seit 1346 Tagen problemlos (laut dem “YaST Update Tool”)!

Da auf diesem Server eh eine recht veraltete SUSE Distribution lief, war es der Überlegung wert eine neuere Version zu downloaden und zu installieren. Den ersten aller Versuche starteten wir mit “Ubuntu”, optisch ein echter Augenschmauß, aber es steckt eben immernoch Linux drunter, was jetzt nichts schlechtes heißen soll, nachdem wir das aber entfrustet aufgegeben haben, wollten wir wieder SUSE Linux haben und selbst das führte  auf ein neues Level der frustration. Das Ende vom Lied ist nun, das unser als “Datenbunker” genutzer Server nun auf “Windows Server 2003″ läuft. Das ging recht fix zu installieren und lief auch recht schnell, ohne Frust und ohne großartige Probleme. Damit ist aber leider das Thema Linux, für mich nicht gelaufen!

Aufgrund meiner bald startenden Ausbildung/Umschulung zum “Fachinformatiker FR Systemintegration” habe ich mir im Vorfeld gedacht, jetzt hast Du noch einigens an Zeit bis dahin, kann man sich doch eigentlich mal mit dem Anfreunden, womit man bisher nur frustmomente hatte. In meinem Fall ist das ganz klar, wie eben erläutert “Linux”. Für einen Windows User wie mich ist das ganze natürlich ein schwieriges Unterfangen, zu mindestens am Anfang. Man muss sich an vielen Stellen grundlegendst umgewöhnen und sogar umdenken. Ganz am Anfang steht man auch vor der Qual der Wahl, welches Linux will man sich eigentlich nun antun, weil es gibt einige auf dem Markt, im Fachchinesisch ”Distributionen” genannt. Von denn sehr bekannten Distris wie Ubuntu, SUSE Linux, Red Hat Linux, Fedora Linux und knoppix gibts auch noch die etwas unbekannteren wie Slackware, Dreamlinux, kubuntu und haste nicht gesehen… Meine Wahl fiel dabei auf SUSE Linux, da dies in meiner Ausbildung auch verwendet wird und nebenher hab ich mir aus jux noch mit Ubuntu angeschaut. Nachdem ich nun eine aktuelle Version von SUSE Linux heruntergeladen hatte (sind satte 3,5 GB) überlegte ich nun, ob ich es über VMware (Virtualisation von Computern) installiere, um mir unnötige Arbeit zu ersparen, oder es direkt auf dem Rechner installiere. Aus Gründen der bequemlichkeit wählte ich erstere Variante. Continue reading →