Wie letztens schon erwähnt, die angekündigte Klassenspaltung hat nun stattgefunden. Die “RUMGD1001″ ist ab sofort für sich alleine, ja fast, als ich vor 2 Wochen unseren neuen Klassenraum betrat, traf mich erstmal gehörig der Schock. Für ein Thema wie “Pixelgrafiken professionell herstellen und bearbeiten” bin ich eigentlich davon ausgegangen, das man auch die dazu nötige Hardware-Austattung bekommt. Soll heißen, ein 16:10 Monitor ist meiner Meinung nach Pflicht, sowie ordentliche Rechenpower, genauer genommen hohe CPU Leistung und massig RAM, Grafikkarte dürfte eher ne untergeordnete Rolle spielen auch wenn diese nicht allzu schlecht ausfallen sollte. An die Photoshop Version selber stell ich gar keine Ansprüche denn seitdem Adobe ein “CS” (steht übrigens für Creative Suite) hinten dranhängt, sind ab CS1 eigentlich alle Versionen sehr gut geeignet um moderne Bildverar…, ähh “Bildbearbeitung” zu betreiben.
Aber kommen wir mal zur blanken Realität! Das diese manchmal echt unangenehm sein kann, das wissen wir schon seit unserem ersten Liebeskummer wohl denk ich alle. Im Leben eines Mediengestalters in der Ausbildung sieht diese, zumindestens in meiner, folgendermaßen aus: 4:3 TFT, Maus und Tastatur von Logitech der Marke “Neandertaler”, ein Rechner mit 1,3 GHz und 2 GB RAM… ja, alle die sich in dem Bereich etwas auskennen denn dürfte jetzt so gut wie sicher die Kinnlade in den Keller rutschen. Zudem stürzte auf meinem Rechner desöfteren Photoshop ab und die “Explorer.exe” hatte ein Verhalten wie so manch Schüler wenn er zu spät kommt. Aber ich erwähne es nochmal. Die gute alte Realität. Wer jetzt denkt das war schon alles, nene, es scheint ja heutzutage schon möglich zu sein ganze 2 Klassen in einem Raum, mit unterschiedlichen Stoff aber gleichen Dozenten unterzubringen. Wie ich später erfahren habe, sollte dies, Zimmer wie Klassenzusammenlegung eine Notlösung darstellen. Na, wenn das mal nicht beruhigt. Wie jedesmal folgt morgen in Photoshop die “Abschlussklausur”, geschrieben haben wir recht wenig, ist ja auch eher ein praktisches Thema indem viel viel Übung und Beschäftigung und natürlich Interesse an dem Beruf nötig ist.
Ja, was haben wir nun gelernt. Begriffe wie Gradiationskurve, Tonwertkorrektur, Ebene, Ebenenmaske, Weichzeichner, Filter, Ebeneneffekte, Schlagschatten, Additives (RGB) wie Subtraktives (CMYK) Farbmodell, verschiedenste Dateiformate wie JPG, GIF, PNG, TIF, EPS, PSD, AI und wie sie nicht alle heißen, ach “Unscharf maskieren” hätte ich beinahe vergessen, Moiree, und und und… dabei jetzt auszuschweifen würde den Text in unlängen ziehen. Zum Glück kann ich ganze 10 Jahre Erfahrung mit einbringen und somit stellt für mich das Fach oder besser gesagt das Thema eher eine Wissenserweitung als wie Basiswissen dar. Zumindestens weiß ich jetzt wie man Photos ordentlich nachbearbeitet, Gradiation und Tonwertkorrektur sei, Dank.
-neo
