Posts Tagged: Photoshop


9
Sep 10

Photoshop verfolgt mich!

Wie letztens schon erwähnt, die angekündigte Klassenspaltung hat nun stattgefunden. Die “RUMGD1001″ ist ab sofort für sich alleine, ja fast, als ich vor 2 Wochen unseren neuen Klassenraum betrat, traf mich erstmal gehörig der Schock. Für ein Thema wie “Pixelgrafiken professionell herstellen und bearbeiten” bin ich eigentlich davon ausgegangen, das man auch die dazu nötige Hardware-Austattung bekommt. Soll heißen, ein 16:10 Monitor ist meiner Meinung nach Pflicht, sowie ordentliche Rechenpower, genauer genommen hohe CPU Leistung und massig RAM, Grafikkarte dürfte eher ne untergeordnete Rolle spielen auch wenn diese nicht allzu schlecht ausfallen sollte. An die Photoshop Version selber stell ich gar keine Ansprüche denn seitdem Adobe ein “CS” (steht übrigens für Creative Suite) hinten dranhängt, sind ab CS1 eigentlich alle Versionen sehr gut geeignet um moderne Bildverar…, ähh “Bildbearbeitung” zu betreiben.

Aber kommen wir mal zur blanken Realität! Das diese manchmal echt unangenehm sein kann, das wissen wir schon seit unserem ersten Liebeskummer wohl denk ich alle. Im Leben eines Mediengestalters in der Ausbildung sieht diese, zumindestens in meiner, folgendermaßen aus: 4:3 TFT, Maus und Tastatur von Logitech der Marke “Neandertaler”, ein Rechner mit 1,3 GHz und 2 GB RAM… ja, alle die sich in dem Bereich etwas auskennen denn dürfte jetzt so gut wie sicher die Kinnlade in den Keller rutschen. Zudem stürzte auf meinem Rechner desöfteren Photoshop ab und die “Explorer.exe” hatte ein Verhalten wie so manch Schüler wenn er zu spät kommt. Aber ich erwähne es nochmal. Die gute alte Realität. Wer jetzt denkt das war schon alles, nene, es scheint ja heutzutage schon möglich zu sein ganze 2 Klassen in einem Raum, mit unterschiedlichen Stoff aber gleichen Dozenten unterzubringen. Wie ich später erfahren habe, sollte dies, Zimmer wie Klassenzusammenlegung eine Notlösung darstellen. Na, wenn das mal nicht beruhigt. Wie jedesmal folgt morgen in Photoshop die “Abschlussklausur”, geschrieben haben wir recht wenig, ist ja auch eher ein praktisches Thema indem viel viel Übung und Beschäftigung und natürlich Interesse an dem Beruf nötig ist.

Ja, was haben wir nun gelernt. Begriffe wie Gradiationskurve, Tonwertkorrektur, Ebene, Ebenenmaske, Weichzeichner, Filter, Ebeneneffekte, Schlagschatten, Additives (RGB) wie Subtraktives (CMYK) Farbmodell, verschiedenste Dateiformate wie JPG, GIF, PNG, TIF, EPS, PSD, AI und wie sie nicht alle heißen, ach “Unscharf maskieren” hätte ich beinahe vergessen, Moiree, und und und… dabei jetzt auszuschweifen würde den Text in unlängen ziehen. Zum Glück kann ich ganze 10 Jahre Erfahrung mit einbringen und somit stellt für mich das Fach oder besser gesagt das Thema eher eine Wissenserweitung als wie Basiswissen dar. Zumindestens weiß ich jetzt wie man Photos ordentlich nachbearbeitet, Gradiation und Tonwertkorrektur sei, Dank.

-neo


17
Nov 09

Wenn man genau in der mitte steht.

Ich will mal behaupten, das sich auf dieser Welt, nicht viele als “die Glückspilze” bezeichnen dürfen, die ihr Hobby zum Beruf machen. Dieser Weg ist eigentlich auch ganz schön, aber wir ihr lest, ist da das große “eigentlich” was mich derzeit echt in der Luft zerreist. Aber mal von vorn… wir ihr ja mehr oder weniger unfreiwillig mitbekommen habt befinde Ich mich in der großen Phase der beruflichen Neuorientierung. Es steht allen Anschein des Entschlusses, nach wie vor noch nicht fest, welchen Weg ich nun vollends bestreiten werde. Zur Debatte des Debakels stehen der Fachinformatiker und der derzeitige marsch richtungsgebende Beruf des Mediengestalters (Fachrichtung Digital u. Print). Anfangs stand noch ganz groß im Raum das ich ein EDV-Spezi werde, ihr erinnert euch, das Modul “Windows XP – Installieren, Administrieren und Problembehandlung” was ich mit hoffnungsgebenden 88% bestand. In der Zeit als ich das Modul hinter mir brachte, juckte es mich aber dermaßen im Genick, das ich doch zum Mediengestalter überswitchte und das Modul “Flash8 – Grundlagen” absolvierte. Sooo… nach der ganzen Lernerei hab ich nun heute den 2ten Teil von 3 abgeschlossen, soll heißen ich starte am Donnerstag nun ins Praktikum und kann mich dort vollends beweisen. Davon mach Ich auch dann meine Entscheidung dingfest was ich denn nun machen will. Weil wie Anfangs schon geschrieben, zerreist mich derzeit eine Frage, zu der ich nach wie vor keine Antwort gefunden habe und tadaa diese lautet…

Ist der Fachinformatiker, nicht doch der richtige Beruf für mich, anstatt Mediengestalter?

Tja, der eine oder andere würde jetzt sagen, das musste doch nun wissen. Ja, schön wär´s… aber mein innerstes will derzeit irgendwie zum Fachinformatiker zurück und auf dieses sollte man ja eigentlich hören, oder? Seht ihr, schon wieder dieses “eigentlich”. Ums mal leichter zu machen, führe ich mal die Beweggründe für das eine sowie für das andere auf, lets go…

Mediengestalter (Digital u. Print)

  1. Ich gestalte sehr gern, aber unter Deadlines und Arbeitsdruck kann ich schlecht arbeiten.
  2. Ich habe eine Menge Erfahrung in Branchensoftware wie Adobe Photoshop,…. in InDesign, Ilustrator, Flash, Flex, Dreamworks eher nicht.
  3. Ich kann in HTML Code hineinschauen und kann ihn lesen, selber Coden kann ich aber nach wie vor nicht.
  4. Ich habe es bisher sehr genossen, genau das zu machen, wozu ich auch Lust hatte, was Webseiten betraf. Beruflich muss ich mich nach dem Kunden richten.
  5. Was ist wenn ich mal keinen Einfall oder eine Designidee habe, was ist dann?
  6. Der Abschluss des Moduls “Flash8″ war eine Katastrophe. (haben) 52 von (soll) 51 hab ich bestanden, haarscharf. Kann aber auch am falschen Modul gelegen haben.

Fachinformatiker (Systemintegration)

  1. Das Problem mit der Kreativität, ist hier schonmal von vorherein aus dem Weg gegangen.
  2. Ich interessiere mich sehr für Software, Bettriebssysteme, Netzwerke usw.
  3. Helfe Privat schon sehr vielen Leuten mit PC-Problemen und behebe bzw. repariere deren PC´s
  4. Ich müsste in der Ausbildung Programmieren lernen, aber wie ihr wisst ist Coderei nicht so mein Ding.
  5. Ich müsste lernen mit Linux umzugehen, hab mich schon aus eigeninitiative mich da weitergebildet, und war mehr oder weniger erfolgreich.
  6. Konnte mir im Modul, sehr viel merken und habe deswegen auch recht gut Abgeschlossen.

Ich hoffe ihr seid an der Stelle nun einen Tick schlauer, was meine Selbstzweifel betreffen. Die nächste Frage wäre da ja gleich wieder, wäre ich denn froh wenn ich “wieder” umswitchen würde? Wahrscheinlich stehen mir hier nur meine ärgsten Ängste mal wieder im Weg, in die sollte man doch hineingehen, hab ich damals in der Tagesklinik gelernt. Vielleicht ist es auch nur ein Problem mit mir selbst und der Beruf an sich ist völlig Wurscht. Vielleicht, vielleicht, vielleicht…

Man man ich könnte noch einiges mehr schreiben. Aber ich denke, es ist alles gesagt. Morgen ist erstmal Ruhetag! Euch allen schönen Feiertag!