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27
Mrz 10

Da Jährt sich was!

Ich weiß jetzt gar nicht so recht wie ich das beschreiben soll, aber der aktuelle Abschnitt von diesem Jahr fällt mir sehr schwer. Warum? Wer meinen Blog von Anfang mitverfolgt hat, weiß, das ich vor einem Jahr – genau am 14.4. – ich mich in die Psychiatrie Glauchau, wegen schweren Depressionen, hab einweisen lassen. Die Erlebnisse oder Eindrücke die ich dabei gemacht habe, kommen daher jetzt besonders detailgetreu wieder hoch, was sich des öfteren in Angst- und Panikattacken wiederspiegelt. Seit diesem Tag, oder besser gesagt in den 8 Wochen die ich da verbracht habe, habe ich denn Menschen an sich und seine Abgründe um einiges besser kennengelernt. Daraus resultiert das ich dadurch den “Mensch” selbst um einiges besser kennengelernt habe und vor allem wie er funktioniert bzw. tickt. Auch wie menschlich eine Gruppe zueinander sein kann, und was es heißt richtigen Zusammenhalt zu erleben. Ich weiß das diese Welt da drin, recht künstlich ist, aber dafür lernt man in ihr einiges.

Jeder der so eine Erfahrung in seinem Leben gemacht hat, der wird mich verstehen das dies einen Menschen teilweise verändert. Ob dies ins gute oder ins schlechte Abdriftet sei da von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ich für meinen Teil habe gelernt das Leben um einiges mehr zu genießen und bin daher manchmal recht erstaunt wie sehr sich des öfteren Menschen streiten oder sorgen um Sachen machen, die recht lapidar daherkommen. Dabei spielt das Thema “Geld” sehr oft eine Rolle. Mir ist mittlerweile Geld scheißegal, was nicht heißen soll, das ich auf dessen nicht achte. Aber ich hoffe ihr werdet mir zustimmen, das es Sachen auf dieser Welt gibt, die man mit Geld nie begleichen könnte. Dazu gehören die Leidenschaft für etwas Gewisses, die Freundschaft vieler Personen zu einem, Soziales Engagement, die Liebe und Zuneigung zu einem Menschen, das Gefühl Glücklich zu sein mit den einfachen Dingen des Lebens und vieles mehr… und das dies um einiges Wichtiger als alles andere ist, nur leider sehen das viele Menschen nicht mehr. Warum auch, wenn man sich “augenscheinlich” das Glück erkaufen kann.

Derzeit ist es halt so, das mich vieles (Orte, Lichtverhältnisse, Medien, Datum, Ereignisse, Gedanken) an die schlimme Zeit erinnern und ich mehr oder weniger versuche mir das Positive daraus zu nehmen. Als Ablenkung dient erstens meine häufig erwähnte Ausbildung und das Lesen, kein anderes Medium kann einen Menschen soviel Lehren und vor allem menschlicher Machen als Bücher, vorweg genommen natürlich die Soziale Kontaktseite. Ich hoffe für jeden das er “nie” sowas schlimmes erlebt, und allen anderen Menschen sei gesagt. Ihr braucht nicht versuchen euch darein zu versetzen, das gelingt euch nicht, denn dazu muss man diese Erfahrung leider selber machen. Respekt und Verständnis sollte daher keine Sache der Unmöglichkeit sein. Nicht umsonst hasse ich Arroganz und Egoisten, und Leute die denken Sie würden alles richtig machen. Da habt ihr euch leider getäuscht! Eure bisherige Lebenserfahrung gibt euch diese Annahme, die aber leider überall aneckt. Nur leider bekommen das viele nicht mit.

-neo