ciT Zwickau hat begonnen

Ganze 2 Tage hab ich nun schon hinter mir, ich weiß das ist wahrlich nicht viel, aber genug Zeit um mal einen kleinen Einblick in mein derzeitiges alltägliches Geschehen zu gewähren. Im “ciT Zwickau” lerne ich nun also eine mir gänzlich neue Form des Unterrichts kennen, an sich neu ist diese Form nicht, aber Ich selbst probiere das zum ersten mal aus und das bisher mit ganz gutem Erfolg. Soll heißen ich komme gut voran! Um um auf den Punkt zu kommen, das Zauberwort schimpft sich “Selbststudium”. Man bekommt anfangs nichts weiter als einem Ordner mit dem durchzuarbeitenden oder besser gesagt auszuarbeitenden Lernstoff und obendrauf ein Buch, was alles behandelt was dieses sogenannte Modul an Wissen erfordert. Zur Seite steht einem immer ein Dozent, der bei eventuellen Fragen, wenn man mal was auf Anhieb versteht nicht gleich versteht oder gar nicht erst verstehen will, einem erklärt was Sache ist. Also da sitzt man nun den ganzen Tag auf einem Drehstuhl und nebenbei grinst einem ein Rechner an der nur darauf wartet mit “Praxisaufgaben” gefoltert zu werden. Eines muss man den Leuten von “ciT” lassen, die Rechner die da im Trainingscenter rumstehen sind wahrlich keine Trabbis unter den PCs da steckt ordentlich Power unter der Haube. Näheres später mal dazu, die genauen Daten meines Arbeitsrechners schreib ich mir bei Gelegenheit mal auf, ok?

Sooo… noch mal zum Unterricht, also man hat wie gesagt solche Module, hat einerseits den Vorteil das man jederzeit einsteigen kann und somit auch jederzeit die Umschulung starten kann, der Nachteil an der Sache ist. Wer nicht lernt oder keinen Ehrgeiz hat den einen oder anderen Beruf zu erlernen oder hinterher hinkt hats wahrlich schwer bzw. lernt schlichter weise nix und zum Zweiten man ist ständig Einzelkämpfer was den Stoff anbelangt. Wie in jeder Umschulung, wobei, bei mir ist es noch die Erprobungsphase, wir erinnern uns ans “FTEC”, fängt man beim Grundschleim an.

Meines erstes aller Module nennt sich daher “Grundlegend Windows XP Professional installieren, konfigurieren und administrieren”, süss nicht wahr? Aller Anfang vom Theater war daher bei mir, auf einem Rechner, dieses besagte Windows XP Professional zu installieren, das ganze geschieht, damit die Rechner nicht andauernd unter Neubeschuss stehen, in einer virtuellen Umgebung. Tja, was ist das nun?

Stellt euch vor ihr habt ganz normal euren Rechner installiert, es läuft alles und die Welt ist wunderbar. Darauf installiert ihr nun eine Software namens “Virtual Box” die einen Rechner im Rechner simuliert, quasi dem Rechenknecht vorgauckelt er hat einen Zwilling in sich. Hört sich eklig an, ist aber so! Mit diesem “virtuellen Rechner” oder im Fachchinesisch “virtuelle Maschine” genannt, könnt ihr nun ein Windows im Windows installieren und es neben dem bestehenden laufen lassen. Eine geniale Sache zum Ausprobieren neuer Software oder Treiber, oder in meinem Fall, zum lernen. Dieses lässt sich übrigens nicht nur mit Windows anstellen, nein nein, auch Mac OS (nur auf Intel Hardware), Linux, OS/2 und die ganzen anderen Konsorten, die es da noch so gibt, lassen sich ebenfalls nebenbei betreiben.

Das Buch was ich da derzeit in meinen Händen durchforsten darf, ist daher nix geringeres als ein Microsoft Windows XP Professional Trainings Book, herausgegeben von Microsoft PRESS und verfasst von Walter Gleen und Tony Northrup. Sollte euch dieser Wälzer interessieren die ISBN lautet “3-86063-975-7″, beinhalten tut dieses Buch neben einer CD mit einem Trainings Programm auch eine Version von Windows XP Prof. was eine Evaluierungskopie darstellt mit einer 14 Tage gültigen Lizenz, also kurzum ein Windows nur für Trainingszwecke gedacht. Damit ihr das besagte Monstrum auch mal anfassen und beschnuppern dürft.

So das wars fürs erste! So long, euer Neo!

Fachtheoretische Kenntnisvermittlung

Noch vor ca. 2 Wochen hab ich mich wunderbar über dieses FTEC dingens amüsiert, und jetzt am 21.10. geht dieses ganze Theater in die 2te von 3 Runden. Die sogenannte “fachtheoretische Kenntnisvermittlung” läuft nämlich an, diese soll nun in den nächsten 4 Wochen meine Stärken und Schwächen im Bereich IT und EDV  deutlich herauskristallisieren bzw. Defizite gezielt eliminieren *wui*. Das ganze geschieht wiederrum in eingegrenzter Form, da wir leider nur 4 Wochen zur Verfügung haben. Nach der Frage was ich denn genau machen wolle, musste ich mich zwanghafterweise für 2-3 Lernmodule von ca. geschätzten 30 Modulen entscheiden. Dabei rausgekommen sind Netzwerktechnologie und Datenbanken (SQL und anderes gedöns!). Mich erproben wird dabei die “CIT Zwickau“, das ist eine Weiterbildungs- und Trainingseinrichtung in, joar, Zwickau nech^^

Wo ich vorige Woche dort war um eine erstes Gespräch zu führen, wurde uns gezeigt in welcher Unterrichtsform das von statten geht. Stellt euch das mal vor aus einer Mischung von Frontalunterricht (Stinknormaler Unterricht halt) und Selbststudium (wie Studieren nur einfacher), nach jedem Thema gibt es dann eine Klausur und jeder ist dort wie ein Einzelkämpfer da ja nun jeder “andere Lernmodule” durchstreift. Neumodisch “Individueller Lernplan” geschimpft!

Nach diesen 4 Wochen folgt dann nun auch das Finale in Form eines Praktikums, dessen Suche sich echt nich leicht gestaltete, da viele Unternehmen einfach “4 Wochen” als zu wenig einstufen und da gebe ich denne auch recht, weil 4 Wochen in der Branche sind eigentlich rein garnix, aber wir wollen mal aus anstandsgründen die länge des FTEC Praktikums nicht in Frage stellen. Das tue ich nun schon indirekterweise viel zu oft *g*. Laut denn Unternehmen sind übrígens “mindestens 3 Monate” als Zeitraum für ein Praktikum angebracht und selbst das ist noch mickrig hoch3… warum muss ich hier nun wirklich nicht mehr erklären. Jetzt hätte ich beinahe vergessen wo ich das Praktikum absolviere, das wäre “tele modul” in Chemnitz, das ist ein netter kleiner Fachbetrieb für Computertechnik und Datenrettung. War auch gestern dort und muss sagen, ein sehr sehr netter Chef inkl. Bürogehilfin, da freut man sich doch gleich doppelt drauf.