14
Mrz 10

Das Unwort des Monats: Dateiberechtigungen

Okok… Sicherheit im IT-Bereich ist nunmal das Zugpferd unserer doch so einfachen und dennoch komplizierten Medienwelt, auch wenn alles so einfach geht, so erleichternd wirkt, und nicht zu vergessen so vieles Preisgegeben wird. Dem Datenschutz sei Dank das nicht jeder alles lesen kann, auch wenn man nicht genau weiß was MeinVZ, MySpace, und andere Konsorten Intern mit unseren anvertrauten Daten anstellt. Ich will ja nicht allzu kritisch sein, aber gesunde Skepsis ist in dieser allumgebenden Medienwelt nunmal sehr sehr wichtig.

Eigentlich wollte ich gerade gar nicht soweit ausholen, kehren wir also strikt wieder dorthin zurück, wo wir “eigentlich” in digitaler Hinsicht am Sichersten sein sollten. Nämlich auf unserer heimischen Festplatte. In Größendimensionen jenseits der 1 Terabyte, wo unendlich viele Dateien an Musik, Bilder, Videos, Texte und weiß der Geier nicht noch alles lungert, gibt es auch sowas wie eine indirekte Gesetzgebung, und wer darf der Machthabende sein? Du! Genau du! Wenn euer/dein Rechner also mal in einem heimischen Netzwerk sein Dasein fristen sollte und die zickende Schwester wie der nörgelnde Bruder auf so manche Datei keinen Zugriff haben soll. So sollte man Dateirechte vergeben. Quasi wer, wie und wie weitreichend auf was Zugriff hat. Natürlich muss man das ganze nicht so spektakulär veranstalten wie in einem großen Unternehmen, wo es Dateirechtlich teilweise schlimmer zugeht also in so manchem Bundestaat der BRD. Es soll sogar Menschen geben, die scheinen das als Hobby zu betreiben in diesem Bereich tagtäglich rumzufuchteln, wenn ich da an meinem derzeitigen Lehrer denke. Ja, was will ich euch eigentlich damit sagen?

Ich hab derzeit ehrlich gesagt vom Thema “Dateiberechtigungen” die Nase gestrichen voll, erstens ist das Thema mehr als Staubtrocken und zweitens gibt es interessanteres. Aber die Woche war leider Gottes mit dem Thema vollgestopft. Zum Glück gab es ein Happy End, denn meine 2te Klausur ist mit 74% um 25% besser als meine erste. Steigerung noch immens möglich! So und damit ihr euch vorstellen könnt, wie stressig meine folgende Woche werden wird. Es steht das Thema “Texte mit MS Word professionell herstellen und bearbeiten” auf dem Programm. Huhuhuhu… Angst *bibber* xD


5
Mrz 10

Schon zu 5% Mediengestalter!

Boahrr… war das ne Woche! Montag ging es nun los, punkt 8Uhr, Tatort “ciT Zwickau”, im PC Raum 01 versammelt sich eine Meute von ca. 24 angehenden Fachinformatikern der Fachrichtungen Systemintegration und Anwendungsentwicklung sowie ein kleiner Haufen an Mediengestaltern (Klasse “RUMGD1001″), die sich in der Anzahl unter 5 bewegen. Nach diversen organisatorischen Gequatsche (Qualifizierungsvertrag unterschreiben, Wie, Was, Wo und vor allem Warum) und einer anschließenden offiziellen Willkommens-Rede seitens der Institutsleiterin geht´s dann auch los. Das erste aller Module “Grundlagen der Informationstechnik” nimmt seinen Lauf und zum unheil aller geht es direkt damit los, was nun echt nicht meine Stärke ist. Rechnen -.- Wir lernen an diesem Tag neben denn Begriffsdefinitionen für Hardware und Software, das es verschiedene Zahlensysteme (Hexadezimal, Dezimal, Binär) gibt und wie man sie untereinander umrechnet. Im Laufe der Woche werden wir dann bis zur Weißglut mit den Zahlensystemen gefoltert und üben dies was die Unterrichtszeit hergibt. Nach dieser Prozedur besprechen wir noch die Themen Rechnerarchitekturen, Rechnerklassen, welche Programmiersprachen es gibt, wie sie funktionieren und so weiter und so fort.

Nach jedem Modul gibt es dann schließlich eine abschließende Klausur die über einen sogenannten “Quizzer” laufen. Dies ist ein hübsches kleines Programm, ganz lieb im Windows XP Stil gehalten, womit man seine Klausuren im Quiz-Stil schreibt oder teilweise klickt. Dies läuft dann so ab das man bis zu 25 Fragen (ggf. auch mehr) beantworten darf und anschließend die Möglichkeit hat diese nochmals anzuschauen, um eventuelle Schussel-Fehler auszumerzen. Schummeln ist dabei, auch wenn man so noch Technik begabt ist, nicht möglich. Denn der allseits bekannte Affengriff (STRG+ALT+ENTF) funktioniert von vornherein schon mal ne, und jeglicher Versuch das Programm zu minimieren oder zu beenden führt zum Abbruch der Klausur, 6 setzen, wiederholen ausgeschlossen! Aber wer ein wenig Wille zeigt, und obendrein noch lernt dürfte eigentlich keine Probleme haben die 50% Marke zu knacken. Denn wer besteht, wird am Ende direkt und sofort per Balkendiagramm mit einem grünen Balken belohnt. Alle anderen bekommen den roten zu Gesicht. Aber nicht versagen wenn es mal schief geht, man hat direkt nach dem Unterricht nochmals die Chance die eben abgelegte Klausur zu wiederholen.

Nach den Klausuren kommen wir mal zu der Klasse an sich. Also ich für meinen Teil kann behaupten das sich da eine dufte Truppe eingefunden hat, mit 2 Mädls an Bord. Wir verstehen uns bisher bestens und der Spaß kommt auch nicht zu kurz. Die Lehrer sind sehr locker im Unterrichtsstil und machen so manchen Quatsch mit und man lernt dabei trotzdem etwas ähh… einiges! Die Umschulung wird neben diesen Grundlagen noch Bereiche wie Wirtschaft, Programmierung, Gestaltung, Technische Umsetzung und am Ende eine Projektarbeit beinhalten, kombiniert mit einer Fallstudie und anschließendem Praktikum in einer Firma meiner Wahl. Kurz vor dem Ende wird es noch 3 Wochen Prüfungsvorbereitung geben um dann schließlich die Umschulung mit einer staatlichen IHK-Prüfung zu bestehen.

Ich habe natürlich auch die eine oder andere Kritik, die ich an dieser Stelle mal loswerden will. Ich hab mir extra für diese Ausbildung/Umschulung ein kleines feines Netbook zugelegt, um dann am Montag zu erfahren, das wir diese neben anderer jeglicher Fremdhardware nicht verwenden dürfen, ausser dem heute uns ausgehändigten USB-Sticks mit einem netten Instituts-Logo drauf und 2GB Speicherplatz. Was ich persönlich für eine IT-Schule in dem Sinne als völligen Unsinn erachte. Ich verstehe ja die Diskussion um etwaige Viren, aber wenn ich dieses Netbook nicht mit dem Netzwerk des Instituts verbinde kann rein garnix passieren. Als nächstes wäre das Internet, was so ziemlich die meiste Zeit deaktiviert ist, zumindestens auf den Rechnern der Schüler, und wenn es aktiviert ist, sind wirklich sehr viele Seiten gesperrt sind. Ich finde wer “wirklich” Lernen will und vor allem den Abschluss schaffen will, wird sich seiner Risiken bewusst sein wenn er die ganze Zeit während des Unterrichts im Internet surft. Aber was solls, nicht meckern, eher ranglotzen heißt die Devise, hilft ja alles nix ;)

Nächste Woche beginnt das 2te Modul “Windows XP als Anwender nutzen”… mal sehen wie herausfordernd dies wird. Ich werd demnächst auch immermal Auszüge aus dem Unterrichtsstoff posten, nur damit ihr da draußen mal einen Einblick bekommt, was es bedeutet “Mediengestalter” zu werden. Also bis die Tage!

-neo


28
Feb 10

Willst du dresche?

http://www.couchkartoffelsalat.de


21
Feb 10

Musiktipp: 30 Seconds to Mars – This is War

Seit Freitag höre ich nun dieses Album, zwischenzeitlich war es immer mal rausgekramt worden, doch seit dem letzten Freitag hat mich dieses Album nun vollends in seinen Bann gezogen. Das 2te Werk der aus dem USA stammenden Band “30 Seconds to Mars” hat mich ehrlich gesagt, richtig überrascht. Eigentlich habe ich nach dem selbst betitelten Erstlingswerk eher auf ein 2tes “Wir gehen auf Nummer sicher-Album” erwartet oder gewartet. Aber Nein, “30 Seconds to Mars” scheinen mit Musik was anfangen zu können und das verdammt gut. Nach dem Theatralischen Intro namens “Escape” was am Ende denn Name des Albums im Chor herausposaunt folgt nach einer Stimme, die ihr Lyric im französischen zum Besten gibt, Drums der allerfeinsten Sorte. Und auch wenn man jetzt denkt, ok jedes Album haut Anfangs mächtig auf die Kacke, nein, es geht genauso Gnadenlos, Erfrischend und Theatralisch weiter, wie es angefangen hat.

Die erste Singleauskopplung “Kings and Queens” bezeichne ich jetzt zum Rest des ganzen Spektakels mal eher mau, aber auch wiederrum nicht zu verachten. Songs wie 100 Suns, Hurricane (feat. Kanye West), Vox Populi und Stranger in A Strange Land sind dabei richtige Perlen und vom Songwriting her allererste Sahne. Mein Favorit ist dabei “Hurricane” denn die Band zusammen mit “Kanye West” aufgenommen hat, denn höre ich seit Tagen immer und immer wieder und mir wird und wird es dabei nicht langweilig. Jared Leto, Schauspieler und Frontmann der Band ist dabei oft – vorsicht wortspiel – recht Halsbrecherisch unterwegs. Ich mein Schreien tun ja viele Sänger in vielen Bands, davon mal abgesehen, aber so einen Schreihals wie den Herrn Leto habe ich lange nicht erlebt. Soll heißen das Schreien ist anders als bei den anderen Sängern in den anderen Bands. Wie “anders” aber, kann ich selbst nicht richtig beschreiben.

30 Seconds to Mars – Hurricane (feat. Kanye West)

Zu ihren Fans, wenn man genauer recherchiert,hat die Band irgendwie auch ein ganz anderes als auch besonderes Verhältnis. Sie lassen Sie auf ihre Art und Weise im Album immermal zu Wort kommen, ob es in dem Anfangs erwähnten Chören ist oder als begleitendes Hintergrundrauschen der Masse und jetzt kommts, als persönliches Cover. Ja, richtig gelesen… das Cover des Albums, das sich übrigens “This is War” nennt, gibt es in abertausend verschiedenen Versionen. An die ca. 1000 Fans finden sich nun auf den Covern wieder, ob jemand mal genau sein Gesicht erwischt ist zwar mehr als Fraglich, aber was solls, die Idee an sich zählt. Das Innen-Cover oder Inlay genannt ist aber dennoch immer dasselbe und das schmückt eine Mietze in allerbester Laune. Wer nun also auch Lust bekommen hat da mal reinzuhören oder sich das Album gleich kaufen will, nur zu, ich kann es bestens Empfehlen! 30 Seconds to Mars haben es mit “This is War” geschafft einen Nachfolger zu Produzieren der seinen Vorgänger um längen Schlägt. Also kaufen!

This is War bei Amazon.de bestellen!


19
Feb 10

Komische Zeit

*melancholie an* Ich möchte mal das Gefühl “schweben im glück” ganz kurz in den Mittelpunkt stellen, denn so könnte man es nämlich beschreiben wie sich derzeit mein Leben anfühlt. Einerseits einfach nur Happy das alles so gekommen ist, wie es gekommen ist und aber dennoch ist nix abgeschlossen und nix angefangen. In einer Woche endet mein 2ter Ausflug in der Agentur “druckbar – kreative ideen”, in den 4 Wochen ich habe ich abermals viel dazu gelernt und ich dürfte mich in meiner Leidenschaft “Medien optisch zu gestalten” kurz “Mediengestaltung” voll ausleben. Ich durfte die Firmenwebsite redesignen, die Visitenkarten im neuem Style zur Geltung bringen und die Begriffe “uniSmart” wie auch “TomTomWORK” kann ich kaum noch lesen geschweige denn ersehen. Trotz des ganzen Stresses blieb aber dennoch Zeit für so manchen Spaß im Büro und ja Sandro, von “nüscht kommt ja nüscht” und es ist wiederrum auch “garnich so einfach wenn mans doppelt sieht” aber “von der sache her” hab ich mich bei euch beiden Arbeitskollegen sehr sehr wohl gefühlt.

Der große magische und aufregende Tag der  ”1.März 2010″, ja dieses Datum hat derzeit für mich wirklich was ganz aufregendes und magisches an sich, beginne ich nun meine langersehnte Ausbildung zum “Mediengestalter FR Gestaltung u. Technik” und mache damit nun meine bisher 10jährige Leidenschaft zum Beruf. Der Anfang wird zwar denk ich ein wenig komisch und mau, aber schließlich ist es ja mit jedem Anfang so, egal wo man anfängt XD

Am Montag gehts erstmal zur Arbeitsagentur und danach nach Zwickau, Bildungsgutschein dem ciT überreichen. Ach und noch was, ganzen dicken Gruß an eine bestimmte Person, ja du bist gemeint! Mit dir fange ich die Ausbildung an, mit dir werde ich meinen Traum wahr machen, mit dir werde ich die nächsten 2 Jahre verbringen, ja mit dir…  mit dir kann man auch einfach mal Sterne zählen gehen. Nich wahr XD

PS: Habe ich mit dem Frühlingsanfang zuviel versprochen?

Schönes Wochenende!

-neo


10
Feb 10

Sehnsucht nach Frühling.

Na heute schon Frontscheibe freigekratzt? Nöö? Schätz dich glücklich! Aber jeder der nur im entferntesten denn eifrigen Plan hegte heute oder allgemein die letzten 2 Monate das Haus zu verlassen und im Besitz eines vierrädrigen Gefährts ist, wird von dieser Prozedur ein Lied singen können. Ach, der Winter ist aber auch ein Übel, nech wahr? Kleine Kinder können es im Jahr kaum erwarten das die weiße Pracht vom Himmel kommt, und wir älteren Geschöpfe verdammen diese Jahreszeit wo wir nur können. Sind wir doch mal ehrlich, die Farbe weiß können wir doch mittlerweile alle  kaum noch ersehen, oder?

Neben diesen eben erwähnten Unannehmlichkeiten gibt es auch noch weitere Faktoren die der Spezies “Mensch” im Winter deftig auf das Gemüt schlagen. Die kürzeren Tage, weniger Sonneneinstrahlung, das trübe Wetter draußen und die Kälte obendrauf können einem Menschen schon mal einiges an Kraft kosten. Am schlimmsten erwischt es die Sorte die auch noch an dem sogenannten “Winter Blues” oder “Winterdepression” leiden. Die Auswirkungen einer solch depressiven Episode verlangt dann einiges  an Selbstdisziplin ab und idealerweise bewusst angewendete Strategien, damit diese Jahreszeit etwas erträglicher über die menschliche Psyche hinweg fegt.

Jetzt im Februar, wo es dann überall in den Läden nach WSV schreit, gewinnt so langsam der Gedanke an Kraft das man sich den Frühling herbei wünscht. Allen sei gesagt, haltet durch, der meteorologische Frühling ist bereits in ca. 2 Wochen und in nochmal 2 Wochen darauf haben wir auch schon den kalendarischen Frühling erreicht. Na, sind denn das keine guten Nachrichten? Wir werden dann erleben wie die Natur wieder zum Leben erwacht, das Grün so langsam die Flächen der Wiesen säumt und die Temperaturen wieder in Bereiche klettern wo es wieder Freude macht sich im freien aufzuhalten. Auch wenn wir dann irgendwann wieder jammern wie brütend Heiß es da draußen ist, der Wunsch derzeit überwiegt und das ist auch gut so.

Der Mensch ist übrigens das einzigste Geschöpf auf Erden was diese Jahreszeit mit voller Kraft durchlebt. Die Natur zieht sich zurück, die Tiere halten teilweise Winterschlaf und allgemein fährt alles einen Gang runter. Letzteres wiederrum macht auch wir, denn der Körper macht jedesmal vom Herbst zum Winter und andersrum eine Phase der inneren Umstellung durch, indem er sich auf die kälteren Temperaturen einstellt und Reserven physischer wie psychischer Natur ansammelt. Wie kräfte raubend ein solcher Winter sein kann merken wir dann, wenn die alljährliche Frühjahrsmüdigkeit eintritt. Der Körper braucht dann Ruhe und sammelt erneut Kraft, die er im Winter leider hat verloren.

Wie ihr seht, hat die Natur des Menschen eine Menge zutun, aber seid euch sicher Sie macht das richtige. Am besten hört auf euren Körper, er sagt euch dann schon was gerade sinnvoll ist. Soviel zum Thema…

-neo


31
Jan 10

Mein persönlicher Zukunftskrimi!

Der Freitag der 13…. ähhh… obwohl der Gruselfaktor ist eigentlich fast der gleiche *lach* –  Also der Freitag der 29.1.2010 wird mir persönlich wohl noch lange in Erinnerung bleiben, warum? Naja… gestern war einer dieser Tage, wo sich so fast alles entschied, wie es die nächsten Jahre bzw. in meinem Leben von Grundauf weitergeht. Eine Woche vorher war ja noch alles halbwegs ok, ich würde am 1.März meine Ausbildung beginnen, zuvor eine Woche lang ohne Geld – da ALG1 am 20.1.2010 ausläuft – Zuhause bleiben, und danach aber voll durchstarten, denkste! Wäre alles zu schön *ironie* um wahr zu sein, oder nach dem Motto “das wäre ja zu einfach gewesen”.

Montag voriger Woche um 10uhr in Deutschland, nein, ich (fr)ess kein Knoppers ich geh zum Arbeitsamt *lach*. Mein Arbeitsvermittler oder Betreuer und irgendeine mir nichtssagende andere weibliche Verwaltungsperson (Namen nenne ich nicht!) sitzt vor mir und wie sollte es auch anders sein bzw. konnte ich mir leicht denken, die eine Woche macht Probleme als Würde die Welt untergehen. Da mein ALG1 Anspruch leider ausläuft (20.2.) und meine Ausbildung, wie erwähnt am 1.März anfängt, würde ich ausserhalb des Anspruchs fallen, soll heißen kein Geld – nicht einmal Hartz4, indessen keine Ausbildung  de facto keine Zukunft. In mir wuchs natürlich die leichte Panik, was machen wir nun, um denn Supergau zu verhindern? Mein lieber Arbeitsvermittler schlug mir vor, vielleicht eine andere Umschulung zu finden die eher los geht oder eine Lösung in zusammenarbeit mit dem “ciT Zwickau” zu erarbeiten. Ergebnis am 29.1.2010!

Meiner anschließenden Suche nach einer anderen Umschulung war zwar nicht erfolglos, nur der Starttermin wollte sich einfach nicht ändern… immer wieder der 1.März. Also sagte ich mir, lass ich die guten beim Amt mal werkeln und schauen welche Lösung die für mich parat haben. Pustekuchen!

Als ich dann gestern erneut zu dieser Frau stieß, wurde mir keine Lösung präsentiert, eher gesagt das das Problem nach wie vor bestünde und das man alles in der Macht stehende getan hätte um eine besagte Lösung zu finden, notfalls über das in 5monate folgende Hartz4. Wir ihr euch denken könnt war ich mit dieser Aussage mehr als unzufrieden. Also saß ich an dem Tisch und mein Gehirn arbeitete auf Hochtouren, wie sollte ich also meinen Anspruch um diese scheiß Woche erweitern, verlängern, hinausschieben – wie auch immer! Der rettende Gedanke kam dann schließlich das ich bei meinem letzten Praktikumsbetrieb “druckbar – kreative ideen” jederzeit einsteigen könnte und somit für mindestens 4 Wochen mein verbleibender Anspruch einfriert. Genial! Gedacht, getan ich fuhr nach Chemnitz und erklärte den Personen dort, die mehr als brenzlige Situation. Das Ende vom Lied ist nun das ich vom 1.2. bis 28.2.2010 nochmal bei der besagten Agentur meinen Dienst verrichten werde und – Gott sei Dank – meine Ausbildung wie geplant am 1.März anfangen kann. Daher dicken Dank an dieser Stelle an druckbar! Ihr seid die besten, freue mich auch schon tierisch dort wieder meinen alten Arbeitsplatz einzunehmen und meinem Hobby in beruflicher Form nachzugehen.

PS: Also wenn das mal keine Story mit Happy End ist, dann weiß ich es auch nicht!


25
Jan 10

Echte Körper … tote stehen zur Schau!

Seit dem 08.01.2010 fand auf dem Chemnitzer Messegelände nun eine Ausstellung statt die einerseits zum Nachdenken anregt und andererseits etwas anders ist, vielleicht sogar etwas bizarr. Mich selbst, wie ihr euch denken könnt, interessierte einmal mehr der psychologische Aspekt und Hintergrund… soll heißen, wie reagieren die Besucher der Ausstellung wenn Sie sowas sehen, wie gehen Sie damit um und vorallem wie wirkt so eine Austellung auf einem Menschen. Zahlreiche Besucher – und die Schlange vorm Gelände war lang – konnten sich in der Ausstellung über 400 Exponate ansehen, zu sehen waren dabei nichts schlichteres als plastinierte Körper von Leichen die wirklich mal gelebt haben. Aber ich denke genau das macht den reiz und die faszination aus!

Das Phänomen “Plastination” wurde erstmals vor mehreren Jahren (eine genaue Jahreszahl steht nicht mal bei Wikipedia) durch den Anatom “Günther von Hagens” zu einem Kunstobjekt der besonderen Art weiterentwickelt. Durch Plastination kann man erreichen, das Leichen, Körperteile, Extremitäten oder Organe auf Dauer in einem Zustand versetzt werden, so das sie weder verfaulen noch sonst irgendwelchen äußerlichen Einwirkungen zum Opfer fallen. Das Prinzip ähnelt der Mumifizierung, ist aber weitaus effektiver und langlebiger.  Seit Jahren kann man dadurch in der Austellung “Körperwelten” verschiedenste Plastinate sich anschauen und, wie von den Ausstellern beworben, von den Toten lernen und einen Einblick in den menschenlichen Körper gewinnen.

Die Ausstellung die in Chemnitz stattfand hat ausser der Plastination, mit Gunther von Hagens eher recht wenig am Hut. “Echte Körper” verfolgt im Gegensatz zu “Körperwelten” eher einen wissenschaftlich medizinischen Hintergrund. Denn ich muss zugeben, nachdem ich die Austellung gesehen habe, hat man unweigerlich den Eindruck, das Sensationsgeilheit dem “Gunther von Hagens” kein Fremdwort ist, so wie er an die Sache rangeht. Ok, die Ausstellung von ihm ist weitaus besser… aber eben dieser eben genannte Faktor überwiegt um einiges. Nächster Punkt ist, was ich am bizarrsten und menschenunwürdigsten fand ist die ethische wie moralische Seite. Guckt man dem einen oder anderen Ganzkörperplastinat ins Gesicht, sieht man unweigerlich eine Persönlichkeit, die dort auf eine Weise gezeigt wird, da ist menschenverachtendes Verhalten meiner Meinung nach ein Kindergartenbegriff. Da hilft es wenig, das man weiß das diese “mal lebenden Personen” ihre volle Einverständnis dazu gegeben haben. Wem ich an dieser Stelle deftig Lust auf diese Ausstellung gemacht habe oder besser gesagt,wer nun ironischerweise Blut geleckt hat, dem muss ich leider enttäuschen! Laut Flyer war der letzte Besuchstag der 24.01.2010. Wo und wann “echte körper” wieder seine Pforten öffnet ist derzeit noch nicht unbekannt.

www.echtekoerper.de
www.koerperwelten.de

PS: Ich habe bewusst, aus Respekt und Tolleranz vor den Persönlichkeiten der Plastinate keinerlei Bilder eines dersolchen in diesem Blogeintrag verwendet.


19
Jan 10

Neuer LP Song gefällig? Donate for Haiti!

Hallo liebe Leser meines Blogs, wie ihr über diverse Medien schon erfahren habt, wütet in Haiti die schlimmste Katastrophe seit Menschengedenken, verursacht durch ein Erdbeben der Stärke 7,0 (laut Spiegel Online). Im Internet wird man nun zuhauf mit Behelfsaktionen bombardiert und ich möchte an dieser Stelle eine dieser Aktionen vorstellen, die seit Jahren von meiner Lieblingsband “Linkin Park” geleitet wird.

Darf ich vorstellen? “Music for Relief” – gegründet 2004 nach dem Seebeben in Südostasien ist eine Organisation die meistens in Aktion tritt wenn Naturkatastrophen, wie diese, geschehen.

“Music for Relief” stellt einen Zusammenbund verschiedenster Künstler dar, die damit zeigen wollen, das auch die Musikwelt das Anliegen hat bei Katastrophen derartigen Ausmaßes ihren Beitrag zu leisten.

Donate for Haiti

In einer kürzlich gestarteten Aktion “Donate for Haiti” beweisen Linkin Park erneut, das Sie ein großes soziales Engagement besitzen. Ein Album mit  sage und schreibe “9 Songs” diverser Interpreten wurde  online gestellt, was sich nun jeder kostenlos, mit der großen bitte zu spenden, herunterladen darf. Das besondere an dem Album ist insgeheim für Linkin Park Fans, das ein völlig neuer Song namens “Not Alone” veröffentlicht wurde. Alle Erlöse die durch die Aktion an Spenden zusammenkommen, so versichert die Band, gehen direkt an die Opfer dieser Katastrophe.

Neben diesen neuen Linkin Park Song befinden sich auf dem Album noch weitere bisher unveröffentlichte Titel, dabei zeigt sich die Playlist sehr breitgefächert:

  1. Linkin Park – Not Alone
  2. Slash feat. Beth Heart – Mother Maria
  3. Kenna – Never Let me Down
  4. Peter Gabriel – Make Tomorrow Today
  5. Alanis Morrisette – Still
  6. Hoobastank – We Are One
  7. The All-American-Rejects – The Wind Blows
  8. Enrique Iglesias – It Must Be Love
  9. Dave Matthews Band – Typical Situation

Wer diese Aktion unterstützen möchte, kann sich von der offiz. Music for Relief Website ein Widget in seinen Blog/Profil/Homepage etc. einfügen und somit dafür sorgen, das diese Aktion an bekanntheit gewinnt.


12
Jan 10

Projekt: Linux.

Da will man dem hauseigenen Server eine zustätzliche 250GB Festplatte spendieren und schon geht eine Katastrophe seinesgleichen los. Ab dem Tag an folgte bei mir ein Kampf mit den Partitionsformaten, nicht funktionierenden Festplatten, Dateisystemen und dem auf dem Server installierten SUSE Linux. Ok, soll jetz ein Linux Spezi lachen… aber warum macht sich eigentlich Linux und dem User der davor sitzt, alles so schwer? Das Drama begann damit das Linux die Festplatten-Boot-Partition nicht mehr fand geschweige denn erkannte und somit unser heißgeliebter Heim-Server vorerst ausser gefecht gesetzt wurde. Der lief übrigens seit 1346 Tagen problemlos (laut dem “YaST Update Tool”)!

Da auf diesem Server eh eine recht veraltete SUSE Distribution lief, war es der Überlegung wert eine neuere Version zu downloaden und zu installieren. Den ersten aller Versuche starteten wir mit “Ubuntu”, optisch ein echter Augenschmauß, aber es steckt eben immernoch Linux drunter, was jetzt nichts schlechtes heißen soll, nachdem wir das aber entfrustet aufgegeben haben, wollten wir wieder SUSE Linux haben und selbst das führte  auf ein neues Level der frustration. Das Ende vom Lied ist nun, das unser als “Datenbunker” genutzer Server nun auf “Windows Server 2003″ läuft. Das ging recht fix zu installieren und lief auch recht schnell, ohne Frust und ohne großartige Probleme. Damit ist aber leider das Thema Linux, für mich nicht gelaufen!

Aufgrund meiner bald startenden Ausbildung/Umschulung zum “Fachinformatiker FR Systemintegration” habe ich mir im Vorfeld gedacht, jetzt hast Du noch einigens an Zeit bis dahin, kann man sich doch eigentlich mal mit dem Anfreunden, womit man bisher nur frustmomente hatte. In meinem Fall ist das ganz klar, wie eben erläutert “Linux”. Für einen Windows User wie mich ist das ganze natürlich ein schwieriges Unterfangen, zu mindestens am Anfang. Man muss sich an vielen Stellen grundlegendst umgewöhnen und sogar umdenken. Ganz am Anfang steht man auch vor der Qual der Wahl, welches Linux will man sich eigentlich nun antun, weil es gibt einige auf dem Markt, im Fachchinesisch ”Distributionen” genannt. Von denn sehr bekannten Distris wie Ubuntu, SUSE Linux, Red Hat Linux, Fedora Linux und knoppix gibts auch noch die etwas unbekannteren wie Slackware, Dreamlinux, kubuntu und haste nicht gesehen… Meine Wahl fiel dabei auf SUSE Linux, da dies in meiner Ausbildung auch verwendet wird und nebenher hab ich mir aus jux noch mit Ubuntu angeschaut. Nachdem ich nun eine aktuelle Version von SUSE Linux heruntergeladen hatte (sind satte 3,5 GB) überlegte ich nun, ob ich es über VMware (Virtualisation von Computern) installiere, um mir unnötige Arbeit zu ersparen, oder es direkt auf dem Rechner installiere. Aus Gründen der bequemlichkeit wählte ich erstere Variante. …weiterlesen!