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Aus dem Leben eines Mediengestalters...

Mediengestalter, kreativ? am 1. September 2011

Da bin ich doch schon wieder unverschämte 4 Wochen im Praktikum und kümmer mich Tag für Tag um die Belange der Teils Stamm- und normalen Kunden. Jeden Morgen gegen 9Uhr nachdem mein Agenturrechner aus dem nächtlichen Schlaf hochgefahren wird, ist das erste was ich tue, meine eMails der internen eMail-Adresse checken und schauen was so an diesem Tag ansteht. Desöfteren sind es simple Korrekturmails in denne Änderungswünsche stehen, die werden dann einfach nach und nach abgearbeitet. Das jeweilige bestellte Produkt, sei es Flyer, Plakat, Schilder, Banner, nicht zu Vergessen irgendwelche Visitenkarten werden dann neu als “Entwurfs-PDF” (ohne Schnittmarken und Beschnitt) abgespeichert und wieder in den eMail-Äther an den Kunden geschickt, mit der großzügigen Bitte um Korrektur bzw. Druckfreigabe.

Kreativ muss man sein, oder doch nicht?

Ehrlich gesagt, es wäre wahnwitzig oder irre zu sagen, wir in der Agentur basteln Tag für Tag irrwitzige Dinge und hauen das kreativste raus, was die Menschheit jemals gesehen hat. Wie jedes Hobby was man zum Beruf macht, verkommt es an manchen Tagen zur simplen Abarbeitung und Änderung von vorhandenen Dingen. Oftmals sind sehr viele Dinge vorgegeben, sprich CI (Coporate Identity), Logo, Farben, Schriften usw. usf., aber ich will die Kreativität mal nicht ganz unterm Tisch kehren. Immerhin ist Sie in meinem Beruf immernoch das Salz in der Suppe. Es kann hin und wieder doch vorkommen das das Chefle reinmarschiert und mir einen Auftrag erklärt der ein komplett neues CI erfordert. Der Moment ist eigentlich so einer der schönsten, wenn man dann noch gesagt bekommt: “Du hast keinerlei Vorgaben!”. *hust* Ja, schön wärs… wäre da nicht der Mensch der dann doch Ansprüche und Ideen äußert weil er, von der Agentur durch ersten Entwurf angestichelt, auf einmal Kreativ wird. Jaja, ich hab´s selber erlebt. Das nächste ist noch. Wem es abgrundtief schlecht wird, wenn er eine riesen Änderungsliste vor sich sieht, ja Willkommen in meinem Beruf. Soviel zum Thema: “Du hast keinerlei Vorgaben!”.

Kommunizieren sollte man schon.

Theoretisch ist es eigentlich möglich, das vom Chef übern Grafiker, vom Azubi bis zum Praktikanten jeder von Zuhause arbeiten “könnte”. Das dies Fatal ist zeigt sich darin wie eigentlich Kommunikation von Mensch zu Mensch funktioniert. Ihr merkt es ja selber. Angenommen ihr schreibt eine SMS, eMail oder ähnliches einem Freund oder jemand aus der Family und am Ende kommt irgendwie doch das falsche an, als das was man wollte. Merkt ihr was ich meine? Die Kommunikation von Mensch zu Mensch mit Gestik, Mimik, Wortfall usw. trägt dazu bei das der sogenannte – Vorsicht: Fachbegriff! – “Workflow” optimiert und gänzlich besser über die Bühne geht. Klar, vieles läuft im Büro über eMail und ICQ. Aber so manche Frage sollte doch in Chefis Büro ausklamösert werden.

Also ihr seht, mein beruflicher Alltag ist eben auch das was es ist, eben Alltag. So das wars von meinem kleinen Einblick. Schön Tag noch!

-Neo

1 Kommentar

Ich bin schockiert ;-) Eine Agentur, die Apple Produkte arbeitet? Wo sind die schönen iMacs und MacBooks?

by Steffen von MBB on 30/10/2011 at 3:28 am. #

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