Der rasende Alltag

by Neogine on Juli 22, 2011

Ich will diesen Beitrag mal ein wenig mit Ironie anfangen (siehe Überschrift). Jetzt hab ich doch tatsächlich schon zwei Drittel meines Urlaubs hinter mir gebracht. Ja, ich hab Urlaub… der fühlt sich zwar nicht wie Urlaub an, aber laut meines Ausbildungsplans ist diese Zeit gerade “Urlaub”.

Vor genau 2 Wochen habe ich meinen letzten regulären Schultag in Zwickau hinter mir gebracht. Wie sollte es auch anders sein, mit einer gepfefferten Abschlussklausur. Das Ergebnis werde ich wohl erst in ein paar Monaten erfahren, denn nach meinem wohlverdienten Urlaub geht es offiziell für 2 Monate ins Praktikum, danach folgt die Prüfungsvorbereitung (4 Wochen)  und dann zuguterletzt der Rest des Praktikums (bis Ende Februar). Nach einem Jahr Schule, musste ich mich echt erstmal daran gewöhnen, mal runterzukommen und auch mal nix zu machen. Krass!

Nun zum Urlaub: Wie ich bereits Anfangs erwähnt habe, fühlt sich mein Urlaub nicht wirklich wie Urlaub an. Dies hat den Grund das ich einerseits nur notdürftig ein Fahrzeug besitze und der dem dieses Gefährt gehört, damit derzeit immer auf Arbeit muss. Zweitens, dadurch das ich ALG1 Empfänger bin, kann ich nicht wirklich eine Weltreise antreten… oder zumindestens ähnliches ankeilen. Also blieb mir nix anderes übrig, als Dinge zu erledigen, die ich eh schon lange vor mir hinschiebe. Das habe ich dann auch in der ersten Woche getan, zudem Stand noch der Umzug meines Bruders an, da gab es auch meine Menge zu erledigen und zu schleppen. Aber irgendwann ist auch mal alles getan, was getan werden musste und der Umzug vorbei. Was dann? Genau damit kämpfe ich gerade. Wenn einem teilweise nix anderes übrig bleibt als Zuhause zu bleiben, fällt einem schonmal die Decke auf dem Kopf. Das nennt man doch Urlaub oder nich? Glücklicherweise konnte ich mit einer guten Freundin mal wegfahren, habe mir das Schloss Moritzburg in der nähe von Dresden angeschaut. Quasi mal was anderes sehen, Danke dafür ;)

Jetzt liegt noch eine Woche Urlaub vor mir, was da wird, keine Ahnung! Herausfinden heißt die Devise.

Das größte Problem was ich aber habe ist eher, das ich mit meiner Freizeit wenig anfangen kann. Zudem hab ich das Gefühl oft einsam und allein zu sein, weil irgendwie alle sehr oft mit sich oder ihren Umständen zutun haben. Oder anders gesagt, irgendwie passiert nix, alles ist ruhig und monoton. Das Leben besteht derzeit oft aus Warten und sehen was passiert. Hoffentlich ändert sich das bald, ist echt ätzend!

Schönes Wochenende!

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