MS Access und seine Tücken*
by Neogine on April 18, 2010
Ja, was veranlasst mich wohl einen Artikel über “MS Access” zu schreiben? Ist ja nicht grad das spannendste Thema auf Erden… tja Stichwort ist zum wiederholten Male meine Ausbildung. Nach den Modulen “Texte mit MS Word professionell verarbeiten”, “Präsentationen mit MS Powerpoint erstellen” und “Tabellenkalkulation mit MS Excel realisieren” folgt nun das letzte leidige Thema rund um die Grundlagen zum Office Paket von Microsoft. Jeder der mal eine IT-Ausbildung in Erwägung ziehen sollte, sollte sich früher oder später auf das Thema “Datenbanken” einstellen. Auch wenn “MS Access” *hust* nicht die Gottheit unter denn Datenbanktools darstellt, so bietet es aber trotzdessen einen recht einfachen Einstieg in die Datenbankwelt. Ach beinahe vergessen, i proudly presents the modulname…
Daten mit MS Access erstellen und bearbeiten
Niedlich nor und das ganze 2 Wochen -.- , darin lernen wir die Grundlagen rund um Datenbanken in der IT-Welt, welche Arten von Datenbanken es gibt, Was Sie für eine Bedeutung in der IT-Welt haben und natürlich wie Sie erstellt werden und das, man kanns sich denken, artet zu einer wunderschönen Wissenschaft aus.
Was ich selbst recht Interessant fand, das man Datenbanken erstellen kann, ohne vorher denn Grund zu erfahren für was man sie später mal benutzt werden. Um das zu realisieren müssen sogenannte “Normalisierungsformen” angewendet werden, dabei werden in der Praxis aber meistens nur die ersten 3 Verwendet von insgesamt 6 (oder 7?). Folgendermaßen funktionieren diese NF…
1. Normalisierungsform
Zerlege alle Informationsbestandteile in seine atomaren Bestandteile. Soll heißen mach aus “Max Mustermann” eben “Max” und “Mustermann” oooder aus “Musterstraße 7″ eben “Musterstraße” und “7″. Quasi so das alles einzeln vorliegt.
Das wäre eine 1:1 Beziehung, soll heißen 2 direkte Beziehungen ohne Mehrfachbeziehung.
2. Normalisierungsform
Anzuwenden wenn die DB-Struktur schon in der NF1 vorliegt und dann die atomaren Bestandteile in Beziehungen zerlegen. Soll heißen ein Datensatz sollte “in sich” eine direkte Beziehung zum Primärschlüssel, also dem Datensatzoberhaupt, aufweisen, so gesehen eine “Tatsache” darstellen und sich nicht mehr ändern.
Das wäre eine 1:n Beziehung, soll heißen 1 direkte Beziehungen mit mehrfachen Mehrfachbeziehungen.
3. Normalisierungsform
Anzuwenden wenn die DB-Struktur in NF1 und NF2 vorliegt und dann zerlege alle indirekten Beziehungen in die Beziehungen die mehrfach vorliegen können.
Das wäre eine n:m Beziehung, soll heißen mehrfache Mehrfachbeziehungen bauen eine Beziehung mit mehrfachen Mehrfachbeziehungen auf.
Ich weiß das rafft keiner so richtig am Anfang, aber das war mal ein kleiner Einblick in die Wissenschaften der Datenbanken. Wie gesagt, es gibt glaub ich 7 Normalisierungsformen, wovon aber “meistens” nur die ersten 3 verwendet werden. Sooo und morgen gehts in die 2 Halbzeit, mal schauen wie ich das Modul abschließe. Excel war ja schon ein Akt für sich, aber Access ist ja noch ne ganze Ecke schlimmer.
Bis denne, euer Neo!
Update (25.04.2008): Na, wer sagts denn? Sage und schreibe 80% hab ich in der Klausur erreicht. Thema Abgeschlossen! xD






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