Denn ersten Musiktipp im Jahre 2010 widme ich einen Künstler der lieber weit weit hinten steht als sich im vordergründigen Rampenlicht zu präsentieren. Darf ich vorstellen? “Burial”. Die Musik des Londoner Künstlers bewegt sich im Bereich des “Dubstep” und könnte glatt in meine Kategorie “Musik und Design” ihren Ehrenplatz finden. 2006 erschien beim Label “Hyperdub” sein erstes selbstbetiteltes Album Burial, einige Stücke daraus wie “Archangel”, “Ghost Hardware” oder “Etched Headplate” haben sich dabei mittlerweile recht tief in mein Musikalisches Hirn eingegraben.
2006 wo das erste Album erschien, war über dem Künstler der sich “Peter Parker” nennt und Bürgerlich “William Bevan” heißt nicht sonderlich viel bekannt und selbst das Interview was Kode9 (Vorreiter in der Dubstep-Szene und Entdecker) damals mit Burial führte, war wenig aufschlussreich. Bisher entstanden laut dem Aussagen Burial über 2000 Stücke. Kode9 stellte damals 12 davon zusammen und veröffentlichte, wie erwähnt, das selbstbetitelte Album. Burial sagt selbst über sich:
Die Laune macht die Sounds, nicht ich. Ich bin eine ruhige Person, und ich möchte bloß ein paar Tunes machen, mehr nicht.
2007 erschien dann das 2te Album “Untrue” was erneut recht gute Kritiken einheimste. Auch einige EPs, darunter “South London Boroughs”, “Ghost Hardware” und “Distant Lights” sind seitdem erschienen. Das Gerücht das 2008 ein neues 3tes Studioalbum unter dem Label DJ-Kicks released wird, dementierte Burial, dennoch sei ein 3ter Longplayer in Arbeit.
