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Aus dem Leben eines Mediengestalters...

Ich hab´s… NFSshift im Test! am 19. September 2009

Heute Früh stand ich auf und ich merkte sofort, das wird einer dieser Tage, wo ich mich mal wieder richtig auf was freuen kann. Der Postmann ließ mich aber dann doch bis ca.14uhr zappeln. Wo ich dann Heim kam lag es dann doch *der magische moment* endlich auf meinem Tisch. Wie ein kleines Kind *packung aufrupp* öffnete ich die Schachtel und legte die DVD ein. Nach einer etwas lang anmutetenden Installation ging es dann auch schon ins Spiel selbst, und ihr könnt euch denken, die Vorfreude bzw. Erwartungen waren von den vorher gesehenen Screenshots, Movies und weiß der Geier nicht noch alles, ziemlich hoch.

Wenn man dann einmal im Hauptmenü angekommen ist, ist es eigentlich eine recht gewohnte Atmosphäre, zumindestens der Stil des Menüs lässt darauf schließen das die Entwickler nicht alles vom alten Need for Speed in die Tonne geklatscht haben. Nachdem man sich ein wenig umgeschaut hat und in den Karrieremodus reinschnuppert, merkt man deutlich, hier will doch glatt ein Gran Turismo sich breit machen, die Wagenmodelle sehen einfach hammer aus und sind bis in kleinste Detail dem realen Vorbild nachempfunden. Am Anfang der Karriere muss man erstmal eine Setup-Runde fahren. Soll heißen, ihr werdet anhand zweier Runden die ihr absolvieren müsst analysiert und daraufhin der Schwierigkeitsgrad des gesamten Spiels festgelegt, danach folgt dann ein Rennen wo ihr euch erstmal beweisen müsst. Leider hatte ich zu dem Zeitpunkt noch mit der, mir nicht ganz bekannten, Steuerung zu kämpfen und belegte daher den letzten Platz, wie schade. Apropro Steuerung! Ich hatte ja mal erwähnt das Shift im Bereich “Driver Experience” richtig eins draufpackt, und man merke wie staune, in der Cockpitperspektive ist das Fahrgefühl wirklich das beste was ich bisher erlebt habe. Man merkt förmlich, vom Sound her, genauso wie vom Verhalten was man sprichwörtlich für ein Vehikel, unterm Hintern hat. In der Sache gaaaanz großes Lob an die Entwickler, die übrigens auch die HardcoreSimulation “GTR” entwickelt haben.

Natürlich hat dieses Need for Speed, was mittlerweile die 13 hinter sich stehen haben müsste, auch seine Schattenseiten. Shift macht wirklich vieles Richtig, aber man merkt dennoch da werkelt und läuft ein “harter” Brocken. Ich habe teilweise festgestellt das wenn mehrere Fahrzeuge, ca. 10-12, auf der Strecke sind, das es anfängt zu Ruckeln. Diese Ruckler sind zwar nicht so derb, aber man merkt sie einfach. Ich kann ja klaren Verstandes behaupten, das ich einen sehr starken Rechner mein eigen nennen darf und da finde ich, sollten diese kleineren Ruckler, nicht das übermäßige Salz in der Suppe sein, ich hoffe da bringt ein Patch nachbesserung! Bei der Kantenglättung, im Menü wie im Spiel selbst, finde ich hätte man noch nen Tick nachlegen können. Die verdienten Symbole werden teils stark verpixelt dargestellt und auch die Schrift im Menü scheint unter dieser verpixelung zu leiden. Es kann ja durchaus sein, das ich derzeit zu sehr von Race Driver GRID geblendet bin, aber da macht die flüssige Darstellung einfach Spaß.Die Entwickler haben in einem Video mal Großmäulisch behauptet, das NFS Shift das derzeit best aussehendste Spiel im Rennspielsektor ist und sie lügen damit nichema. Man käme ja eigentlich nie auf die Idee NFS als Konkurrenz für Gran Turismo 5 zu sehen, wird es denk ich auch nicht, aber sehr gute Ambitionen, diesen Titel einzuheimsen hat Shift allemal, denn dafür sehen die Modelle einfach zu gut aus. Naja.. *davon träum* vielleicht wird ja “NFS Shift 2″ diese Richtung einschlagen, mich würde es jedenfalls freuen.

Um nochmal fix auf die Karriere zurückzukommen. Ihr tretet wie in Race Driver GRID in verschiedenen fiktiven Meisterschaften gegen allerhand andere Boliden an und werdet wirklich für jedes noch so gute Fahrmanöver mit punkten belohnt und könnt somit euer “Skillometer” in euerem Profil mächtig hochschrauben und davon neue Teile, Meisterschaften und Events freischalten. Selbst wenn ihr mal nicht als erster die Ziellinie überquert, bekommt ihr allerhand Geld von Sponsoren und Punkte, für das eben erwähnte Skillometer. Das Allerweltsziel ist bei dem ganzen Spektakel, aber immer die NFS Word Tour! Erst dann könnt ihr euch beruhigt der “König der Rennstrecken” nennen. Was die Boliden angeht, deswegen hab ich es auch nicht groß angesprochen, habt ihr mal wieder die Auswahl, aus allem, was an Hochmotorigen die Welt so zu bieten hat. Also nix allzu besonders.

Ihr seht derzeit steht NFS Shift und Race Driver GRID im großen Vergleich und dabei hat letzteres in der Grafik einen minimalen Vorsprung, was die Umsetzung angeht, und den Realismus berifft liegt aber Shift weit weit vorn. Man könnte Shift auch als gekonnten Spagat zwischen dem gewohnten NFS und GTR bezeichnen. Ja, genau… das triffts am ehesten!

Fazit, meinerseits: Für alle Rennsportjunkies und die die es noch werden wollten, ist Shift ein Griff in den Goldtresor, es macht wie gesagt sehr vieles Richtig, aber wie auch jedes Produkt, ist auch dieses nicht Perfekt. Sonst würde es ja auch “NFS Perfect” heißen *haha witz komm raus*, also wer einen richtig guten Rechner unter seinem Tisch stehen hat, und wie ich ein Grafikperfektionist ist, der sollte zugreifen. Ansonsten alle HarcoreZocker und denne das nicht so wichtig, wie mir, die natürlich auch. Aber Leute mit ner Ente unterm Tisch, überlegt euch 2mal ob ihr zugreift, sonst gibt es immernoch die Konsolenversion als alternative, solltet ihr eine haben.

http://shift.needforspeed.com

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