Hallo! 2te Woche, gleiches Trauerspiel! Die letzte Woche war schon sehr unangenehm und die Woche fängt auch nicht gerade berühmt an. Letzte Nacht bin ich bei Zeiten ins Bett, um der bleiernden Müdigkeit ein wenig Herr zu werden. Bin auch heute etwas ausgeruhter aufgestanden, aber trotz dessen, beim Aufwachen überfällt einem Sofort der Gedanke was man derzeit durchmacht und wie es einem geht. Was natürlich wieder in Grübelei ausartet.
Die Tage sind derzeit eher von bleiernder Müdigkeit, schwachem Körper, Grübelei und immer von wiederkehrender Anspannung gezeichnet. Das Wetter ist da auch wirklich keine Abhilfe. Ich habe zudem aufgehört mir im Internet Berichte durchzulesen wie es anderen Usern bei dem gleichen Vorhaben die ADs abzusetzen ergeht. Meistens ist die grobe Symptomatik gleich, nur diese Stromstöße im Kopf die manche beschreiben sind nicht da. Zum Glück -.- Es gibt auch welche die trifft es um einiges härter bzw. sind genauso Ratlos an manchen Stellen wie ich und diese Ratlosigkeit macht einem nur mehr Angst als man eh schon hat. Fragen wie, wie lange dauert es noch oder sind die Symptome wirklich vom Entzug, wird das alles wieder so schön wie vorher usw. usf. Nur was man dann noch liest, da geht’s einem danach eher schlechter als besser. Weil man sich vieles einbildet. Leider!
Im Moment fällt mir vieles echt schwer. Das Nachgehen meiner Projekte gerät derzeit etwas ins Stocken. Allen voran I Love Websites und andere Sachen die ich so bekomme. Da quäle ich mich derzeit eher durch, weil eben durch die Phase die Kraft und die Lust zu vielem fehlt. Ich muss mich manchmal regelrecht dazu zwingen, etwas zu tun. Steck ich aber erst mal drin, geht’s ganz gut von alleine. Ich hoffe doch nun sehr, dass ich in einer Woche nun signifikante Besserungen erwarten kann. Manche reden von ca. 2 Wochen und manche von 4 Wochen Entzugszeit. Mein persönliches Gefühl liegt bei 3 Wochen.
Ich will endlich wieder mit Enthusiasmus und voller Freude an meine Arbeit gehen können, eher über mein Hobby grübeln und das mir meine Wahrnehmung mal wieder sagt. Hey, so schlecht ist das Leben nicht, kommt nur drauf an, was du draus machst. Oftmals sitze ich da, denk drüber nach warum ich denn so angespannt bin und komme aber auf Gründe wo ich mir sage. Das kann es nicht sein. Ich hatte schon 2mal mindestens den Gedanke vieles hinzuschmeißen, weil ich mich da eher zu quäle als das es Spaß macht. Wenn ich sogar 2mal überlege, ob ich jemand per Mail antworte nur weil ich keine Lust habe, ist das eher kontraproduktiv.
Was mich auch stört ist dieses ständige durchhalten, denn es kostet logischerweise körperlich wie psychisch Kraft. Die einzige Ruhepause die ich habe, ist gegen Abend oder spät abends, wo ich auch oftmals an Projekten arbeite. Man will selbst eigentlich gar nix schlimmes tun, aber die Gedanken spielen manchmal bisschen verrückt.
Wie macht sich sowas eigentlich bemerkbar? Ja, das werde ich manchmal gefragt und hier die Antwort: Bei mir schlägt es sich nieder das ich weniger aktiv werde, kaum noch Musik höre und viele Wissen das ich vieeelll Musik höre. Termine oder Sachen die gemacht werden müssen, sehe ich eher als Problem an. Oftmals grübel ich lange drüber nach ob ich was richtig mache. Allgemein bin ich angespannt und habe immer wieder Angstzustände. Und das alles nur weil ich derbe Vorsichtig bin vor Momenten wo die Sinnlosigkeit bzw. diese Anspannung wieder kommt. Eigentlich blöd, da ich mit der übermäßigen Vorsicht eher sowas provoziere, aber viele wissen ja selbst wie schlecht man aus so einem Kreislauf wieder herauskommt.
Wegen dem ganzen, nochmal die bitte meinerseits, macht langsam mit mir. Unter Druck setzten bewirkt eher genau das gegenteilige als was man bei mir erreichen will. Kann auch gut sein, das ich mal einen Tag gar nix mache… besser nix machen als krampfhaft irgendwelchen Mist abzuliefern.
Schönen Montag noch, euer Patrick!




